aktuelle Berichte


aktuelle Berichte aus dem Choralltag

Herzliche Einladung zum Weihnachtssingen am 26. Dezember


Für viele Kieferer ist es bereits Tradition, den zweiten Weihnachtsfeiertag musikalisch beim Weihnachtssingen zu beschließen. Daher lädt der Kieferer Kirchenchor auch dieses Jahr am 26. Dezember wieder in die Pfarrkirche Heilig Kreuz Kiefersfelden zum Konzert ein, dieses Mal mit Beginn schon um 18 Uhr.

Musikalisch wird der Abend an letztes Jahr anknüpfen und so werden neben dem Kirchenchor wieder unter anderem die Kieferer Stubenmusik, die Klarinettengruppe „Kieferer Krippenquintett“, der Inntaler Saitenwechsel und natürlich die Kieferer Musikengerl um Monika Schroller zu hören sein. An der Orgel spielt Wast Unterseher. Auf dem Programm steht somit wieder Gesang und Instrumentalmusik in einer gelungenen Mischung, die einen besinnlichen Ausklang der Weihnachtszeit verspricht.

Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Mitwirkenden und Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Besucher!

Zu Kirchweih – ein Gebäude mit Leben füllen



Die Kirche nicht nur als Gebäude, Mauern aus Stein, sondern als Ort der Gemeinschaft und Sinnbild des Zusammenhalts. Das war die Botschaft von Pater Mateusz zur Messe an Kirchweih, die er am 20. Oktober mit zahlreichen Gläubigen in der Pfarrkirche Heilig Kreuz feierte. Es war ihm besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass dieses Gebäude – Kirche – nur durch das Zutun Einzelner zum Leben erweckt werden kann und ihren Sinn erfüllen kann.

Maßgeblich dazu beigetragen, an diesem Sonntag die Mauern mit Leben zu füllen haben der Kirchenchor und die Bläser des Kirchenorchesters unter der musikalischen Leitung von Christoph Danner, begleitet von Jürgen Dötsch an der Orgel. Feierlich gestalteten sie die Bläsermesse von Rittmann, ein außergewöhnliches Stück, dass sich immer wieder in Dissonanzen verliert um sich in harmonische Klänge wiederzufinden. Chor und Bläser meisterten diese tonalen Schwierigkeiten hervorragend. Am Ende der Messe wies Pater Mateusz darauf hin, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen dürfe und so zogen Musikanten und Gläubige zum Kirtafest ans Blaahaus, um diesen feierlichen Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Verabschiedung von Helmut Schneider



Gut gefüllt war die Kirche am Samstagabend, den 18. November. Viele waren gekommen, um der Messe zur Verabschiedung von Helmut Schneider beizuwohnen, der nach vielen Jahren als Pastoralreferent in seinen wohlverdienten Ruhestand geht.

Dank und Anerkennung seiner Arbeit war nicht nur die Zahl der Kirchenbesucher. Die Messe hielten Pater Mateusz und Pater Raul  gemeinsam mit Pfarrer Dr. Huber, der sich persönlich für die Arbeit Helmut Schneiders bedankte. Die musikalische Gestaltung der Messe übernahm Christoph Danner, der nicht nur seinen Kirchenchor dirigierte, sondern auch selbst auf der Querflöte spielte. Gesungen wurde Schiedermayers Messe in C in Begleitung von Matthias Dachauer an der Orgel. Festlich ließ der Chor die Messer erklingen. Fröhliche Zwischenspiele boten Christoph Danner und Hubert Kloo mit Duetten für zwei Querflöten, in denen Sie höchste Virtuosität bewiesen.

Mit „Jeder Tag ist ein Geschenk“ beendete der Chor den Gottesdienst musikalisch. Im Anschluss hatte jeder selbst Gelegenheit sich von Helmut Schneider zu verabschieden, beim Stehempfang im Pfarrheim. Eine würdevolle und gelungene Verabschiedung für einen so langen Dienst in der Gemeinde.

Passende Töne zum zweiten Kieferer Fest

Am Sonntag den 15. September wurde in der Pfarrkirche Heilig Kreuz traditionell der zweite Festgottesdienst im Jahr zum Patrozinium gefeiert. Der Gottesdienst war in vieler Hinsicht etwas Besonderes. Die Messe hielt Pfarrer Dr. Hans Huber, der neue Pfarrer des Pfarrverbandes Oberes Inntal, der sehr persönliche Worte für die Predigt seiner erste Festgottesdienstmesse in Kiefersfelden fand. Zahlreiche Gläubige waren zur Messe gekommen, darunter viele Kinder, die zum gemeinsamen Gebet an den Altar kommen durften. Wunderschön passte die musikalische Gestaltung zu der gelungenen Messe. Christoph Danner brachte mit seinem Chor und Orchester Haydens kleine Orgelsolomesse zur Aufführung. Der Chor meisterte die anspruchsvollen Passagen des Klassikers Hayden hervorragend und fand einen schönen Klang. Unterstützt wurde er dabei von zehn Streichern des Kirchenorchesters, die das schwierige Stück mit beeindruckender Leichtigkeit und Eleganz meisterten.

Hervorzuheben war auch das Spiel von Jürgen Dötsch, bekannt für seine Virtuosität an der Orgel. Vor allem das Zusammenspiel von Sopran-Solo (Julia Endres) und Orgel-Solo (Jürgen Dötsch) im Benedictus war sehr gelungen und von strahlendem Klang.

Ausklingen ließen Kirchenbesucher, Musiker und Sänger den Vormittag gemeinsam beim Frühschoppen im Kurpark zu Klängen des Gießenbach-Klangs, der dort sein Jubiläum feierte. Ein sehr gelungener Tag zum Kieferer Fest.

Herzliches Willkommen für

Pfarrer Dr. Hans Huber und

Pater Paul John Vadakumbadan


Ein herzliches Willkommen wurde Pfarrer Dr. Hans Huber und Pfarrvikar Paul John Vadakumbadan am 28. September in Oberaudorf zuteil. Zur offiziellen Amtseinführung fanden zahlreiche Gläubige den Weg zur Messe in die Kirche „Zu Unseren Lieben Frau“ in Oberaudorf. Den feierlichen Gottesdienst hielten Dr. Hans Huber, Paul John Vadakumbadan und Pater Mateusz gemeinsam. Alle drei wiesen auf die Wichtigkeit kirchlichen Gemeinschaft hin und Pfarrer und Pfarrvikar wiederholten im Zuge der offiziellen Amtseinführung ihr Gelöbnis.

Ein enger Zusammenhalt der Gemeinden des Pfarrverbandes zeigte sich auch in der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes. So gestalteten die Kirchenchöre Kiefersfelden und Oberaudorf den Gottesdienst unter der musikalischen Leitung von Christoph Danner und Markus Steinhardt an der Orgel gemeinsam. Zur Aufführung brachten Sie Schiedermayers Missa Solemnis, eine in den Gemeinden bekannte Messe, die die Chöre gekonnt zum Klingen brachten. Zur allgemeinen festlichen Stimmung trug auch das Bläserquintett bei, das zwischen den chorischen Stücken stimmungsvoll musizierte. Im Anschluss lud man zum Stehempfang, bei dem im ungezwungenen Rahmen Zeit für persönliche Gespräche war und Musikanten und Gläubige den Abend gemeinsam ausklingen ließen.

JHV des Kirchenchores: ein neuer Vorstand und besondere Ehrungen

Nach zwei Jahren war es wieder so weit beim Kieferer Kirchenhor: es standen Neuwahlen an. Leider musste Petra Schlosser aus beruflichen Gründen nach acht Jahren ihr Amt als erster Vorstand niederlegen. Der Chor bedankt sich an dieser Stelle nochmals für acht Jahre Engagement und Einsatz. Zum Glück konnte eine gute Nachfolge gefunden werden und somit wird Margarete Pirchmoser (Foto links) das Amt des ersten Vorstands ab nun vertreten. An ihrer Seite hat sie eine erfahrene Vorstandschaft, die einstimmig unter der Leitung von Bürgermeister und Chormitglied Hajo Gruber gewählt wurde: Heidi Ertl wird weiterhin als zweiter Vorstand zur Verfügung stehen, Christoph Danner die musikalische Leitung beibehalten, Sylvia Schütz das Amt des Kassier fortführen, Tine Bleier als Notenwart unterstützen, Julia Endres als Schriftführerin und Pressereferentin fungieren und Tine Rosenlehner, Petra Schlosser, Anton Fuchs und Franz Larcher als Stimmsprecher mitwirken.

Neben den Neuwahlen standen auch besondere Ehrungen auf dem Programm: Es ist eine große Auszeichnung für den Chor, so viele engagierte Mitglieder zu haben, die sich seit so langer Zeit für den Chor und Orchester einsetzen und das Ensemble musikalisch treu unterstützen. Besonders bedanke möchte sich der Chor daher an dieser Stelle bei Christa Rauscher, für 25 Jahre Orchesterspiel, Ursl Wede, Petra und Wast Bleier, Hajo Gruper und Anderl Bleier für insgesamt 40 Jahre Mitwirken und Franz Larcher für 50 Jahre Unterstützung im Chor. Links das Bild mit fast allen Geehrten.

Kirchenchor und Orchester: Ausflug in Landshut

Nach dem gelungenen Ausflug auf den Pendling letzten Jahres, führte die heurige Reise in das schöne Städtchen Landshut. Mit dem Bus ging es für die Mitglieder des Kirchenchores und -orchesters in Kiefersfelden los. Das erste Ziel war die mittelalterliche Burg Trausnitz, auf der alle Mitreisenden bei einer Burgführung die Kunst- und Wunderkammer mit wertvollen Sammlungen der Wittelsbacher bestaunen konnten. Doch bei diesen kunsthistorischen Ausführungen durfte das leibliche Wohl jedoch natürlich nicht zu kurz kommen. Beim Mittagessen in der Burgschenke konnten alle im kühlen Schatten der Bäume verschnaufen. Frisch gestärkt ging es weiter mit einer sehr interessant gestalteten Stadtführung, die mit spannenden Erzählungen und lustigen Anekdoten die Geschichte der Stadt anschaulich zusammenfasste. In der Martinskirche überraschte der Chor die Kirchenbesucher mit einem spontanen a cappella Lied, das die Stimmung sehr andächtig werden ließ. Bei Kaffee und Kuchen, Eis oder einem kleinen Stadtbummel konnte am Nachmittag jeder selbst die Stadt noch ein bisschen für sich erkunden. Nach der gemeinsamen Rückfahrt ließ die Gruppe den schönen Tag noch beim Kurzenwirt gemeinsam ausklingen. Schön war auch, dass wieder einige Ehemalige am Ausflug teilgenommen hatten, was doch zeigt, dass gemeinsames Singen und Musizieren doch mehr als nur Chor- oder Orchesterarbeit bedeutet. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren für diesen wunderschönen gemeinsamen Tag!

Verabschiedung der Reisacher Patres

Am 25. August 2019 fand in der Klosterkirche ein Gottesdienst zur Verabschiedung der drei Reisacher Patres statt.

Die Messe hielten die Patres gemeinsam, die musikalische Gestaltung übernahmen der Kieferer und Oberaudorfer Kirchenchor mit Unterstützung des Männerchores Reisach, unter der musikalischen Leitung von Christoph Danner und einem Bläserquintett. Mit Josef Hacklinger an der Orgel brachte der Chor Gounods Messe in C zum Klingen, ein feierliches Werk zu einem doch traurigen Anlass.

Im Anschluss fanden zahlreiche Vereine bei einem gemeinsamen Stehempfang noch Gelegenheit den Patres für Ihr Wirken zu danken und Geschenke und Glückwünsche zu übergeben.

Gottesdienst im Passionsspielhaus: Musikalische Besonderheit in Erl

Einen wirklich besonderen Auftritt hatte der Kieferer Kirchenchor mit dem Konzertchor Oberinntal am 21. Juli 2019 in Erl. Im Rahmen der Passionsspiele gestalteten der Chor und die Musikkapelle Rohrdorf gemeinsam den Gottesdienst im Passionsspielhaus. Nicht nur, dass es für jedem Sänger und Musiker etwas Besonderes ist auf solch einer Bühne auftreten zu dürfen, es war die Gesamtgestaltung wirklich mehr als gelungen. Einführende Worte fand der Erler Pfarrer Schwarzenberger, der die Besucher des gut gefüllten Hauses herzlich willkommen hieß. Die Messe hielt Pater Mateusz mit Unterstützung von weiteren fünf Geistlichen, die für den Besuch der Passionsspiele angereist waren. Die gemeinsame Gestaltung des Gottesdienstes war, gerade in Zeiten der Umbrüche im Pfarrverband Oberes Inntal, ein schönes Zeichen für Zusammenhalt und Beständigkeit gepflegter Traditionen.

Initiiert und umgesetzt wurde die musikalische Gestaltung von Christoph Danner, dem Chorleiter des Kieferer Kirchenchores und dem Dirigenten der Musikkapelle Rohrdorf. Durch Unterstützung von engagierten Sängerinnen und Sängern benachbarter Gemeinden und des Rohrdorfer Liederkranzes als Konzertchor Oberinntal standen insgesamt über 50 Sänger auf der schön gestalteten Bühne des Passionsspielhauses. Christoph Danner wählte die "Freisinger Papst Benediktmesse", eine fulminante Messe, die wegen ihrer hohen künstlerischen Ansprüche leider sehr selten aufgeführt wird, deren Gestaltung dem Dirigenten mit seinem Ensemble aber hervorragend gelang. Die volle Stimme des Chores mit dem mächtigen Klang des Blasorchesters verlieh der Messe nicht nur einen besonders festlichen Charakter, sondern machte den Gottesdienst auch zu einem musikalischen Erlebnis. Ein Herzliches Dankschön an alle Mitwirkende!

Festliche Gestaltung an Fronleichnam

Am 20 Juni fand in der feierlich geschmückten Pfarrkirche Heilig Kreuz wieder der Festgottesdienst zu Fronleichnam statt. Traditionell begleitete der Chor sowohl die Messe als auch die anschließende Prozession. Christoph Danner wählte eine Bläsermesse von Brugk für den Festgottesdienst, von Bläsern der Musikkapelle Kiefersfelden begleitet. Der reine Bläserklang ohne die gewohnte Orgel harmonierte hervorragend mit dem Chor und verlieh dem Stück einen besonders kräftigen und festlichen Charakter. Anschließend fand bei sonnigem Wetter die Prozession statt, zusammen mit zahlreichen Kirchenbesuchern, darunter vielen ortsansässige Vereinen. Zu den Gebeten von Pater Matthäus, an den schön dekorierten Altären, sang der Chor die Prozessionsgesänge, begleitet wieder von einem Bläserquartett. Zurück an der Pfarrkirche stimmten alle gemeinschaftlich „Großer Gott wir loben dich“ an, um das gelungene Kirchenfest gemeinschaftlich ausklingen zu lassen.

Der Kirchenchor trauert um Hans Larcher

Der Kieferer Kirchenchor trauert um sein ehemaliges Mitglied Hans Larcher. Nicht nur menschlich, sondern auch stimmlich war „Hansi“, wie er von seinen Mitsängern genannt wurde, fast 50 Jahre eine große Bereicherung für den Chor. 1962 begann er im Tenor, wechselte aber bald in die Bass-Stimme, für die er eine große Stütze wurde. Als langjähriger Solist übernahm er zuverlässig und ohne großen Aufhebens die Solopartien zahlreicher Festmessen, die er immer mit Bravour meisterte. Das Singen war für ihn mehr als nur ein Hobby, es war einer seiner wichtigsten Punkte in seinem Leben. Als er den Chor verließ, bedauerten das die Mitglieder sehr. Er wird fehlen, auch wenn er nicht mehr aktiv im Kirchenchor dabei war.                           


                             Wir gratulieren:

zum 101. Geburtstag von Hermine Scheiner

Neben der Gestaltung der kirchlichen Festtage hatte der Chor dieses Jahr wieder einen zusätzlichen besonderen Auftritt. Es machte allen große Freude, Hermine Scheiner musikalisch auch zum 101. Geburtstag gratulieren zu dürfen, nachdem der Chor bereits letztes Jahr muskalische Grüße überbrachte. Hermine Scheiner, die den Chor lange Zeit sowohl in Proben am Klavier, als auch in Messen an der Orgel begleitete sowie jahrzehntelang Cello im Kirchenorchester spielte, freute sich sehr über Lieder, die der Kirchenchor sang, begleitet von ihrer Tochter Ingeborg Scheiner mit Variationen auf der Flöte. Bürgermeister und Sänger Hajo Gruber gratulierte dieses Mal nicht nur mit eigenen Anekdoten, sondern, überbrachte auch die offiziellen Glückwünsche der Gemeinde, des Landrats und des Ministerpräsidenten, der die goldene Medaille der Patrona Bavariae schenkte. Anschließend gab es für alle noch Kaffee und Kuchen, eine schöne Feier zu einem besonderen Tag.

Vorstand Wede und Chorleiter Danner ehrten Hans Larcher damals für seine lange Treue zum Chor

Festliche Melodien in der staden Zeit und an Weihnachten

Die Wochen um Weihnachten sind immer eine stark musikalisch geprägte Zeit. Auch Christoph Danner nahm mit seinem Kirchenchor die Aufgabe wahr und bot den Kieferern einen festlichen, musikalischen Rahmen um Weihnachten. Auftakt zur Adventszeit bot dafür die Messe für verstorbenen Chormitglieder Ende November. Mit Jürgen Dötsch an der Orgel sang der Chor andächtige Lieder, fast ländliche Weisen, größtenteils von Hans Berger. Die einfachen, melodischen Klänge sorgten für eine feierliche Atmosphäre und stimmten auf die anbrechende Adventszeit ein.

Zur Christmette am Heiligen Abend führe der Chor traditionell die Pastoralmesse von Karl Kempter auf, die „Kemptermesse“. Begleitet wurde der Chor dabei nicht nur von Jürgen Dötsch an der Orgel, sondern auch wieder vom voll besetzten Kirchenorchester. Die festliche Musik bot einen feierlichen Rahmen für die Messe, die Pater Mateusz hielt. Einen gelungenen Kontrast zur erhabenen Musik von Kempter bot das zum ersten Mal aufgeführte Christmas Lullaby, das Christoph Danner mit Chor und Orchester einstudiert hatte. Mit seiner einprägsamen, wunderschönen Melodie verzauberte das englische Wiegenlied die Kirchenbesucher, wie auch das Jesuskind verzaubert war, wie es das Lied erzählt. Abschließend sangen Chor und Gemeinde zusammen bei Kerzenschein die ersten drei Strophen von Stille Nacht, so wie es Brauch ist. Es war wieder ein gelungenes Weihnachtsfest.  

Zum Abschluss der Weihnachtszeit fand auch dieses Jahr das schon zur Tradition gewordene Weihnachtssingen am 2. Weihnachtsfeiertag statt, initiiert von Christoph Danner und seinem Kirchenchor. Man kann beinahe sagen, dass dieser Abend einer der musikalischen Höhepunkte der Weihnachtszeit war. Zu hören war Musik verschiedener, lokaler Gruppen, die hervorragend miteinander harmonierten. Durch den Abend führte Christoph Danner selbst, nach begrüßenden Worten von Pater Mateusz. Mit einer kurzen Einführung und einer kleinen Weihnachtsgeschichte führte er durchs Programm und lies dabei doch die Musik größtenteils für sich sprechen, was dem Konzert einen sehr ruhigen und besinnlichen Charakter verlieh.

Den Anfang machte ein Klarinettenquintett, das Kieferer Krippenquintett. Eine Besonderheit für sich, das Instrument einmal ohne jeglichen anderen Stimmen hören zu können, mit adventlicher Musik. Abwechselnd spielten sie dann mit den weiteren Gruppen. So folgte die Kieferer Stubenmusik mit traditionellen Liedern, die sie sowohl gesanglich als auch rein instrumental interpretierte. Auch die Inntaler Saitenwechsel sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre mit eingängigen Melodien auf Hackbrett und Gitarre.  Neu dazu gekommen waren die Kieferer Musikengerl. Mit viel Freude sangen und musizierten die Kinder unter der musikalischen Leitung von Monika Schroller und wurden so zu den heimlichen Publikumslieblingen des Abends. Traditionelle Weihnachtslieder sang auch der Kirchenchor, der die bekannten Melodien von Kommet ihr Hirten oder Es werd schon glei dumpa stimmungsvoll umsetzte. An der Orgel war Sebastian Unterseher zu hören, der mit seinem Solo und der Begleitung einen schönen Rahmen schuf. Zum Ausklang des Abends und auch der Weihnachtszeit stimmte der Chor zum Ende den Andachtsjodler an. Nach und nach stimmten die Musikgruppen und die Besucher mit ein und ließen diesen wunderschönen Abend so gemeinsam ausklingen.

Sankt Sebastiani

Anfang des 17. Jahrhunderts hatte die Pest Südeuropa fest im Griff. In ihrer Not beteten die Kieferer zum Heiligen Sebastian, auch Schutzpatron vor Seuchen und wie durch ein Wunder, wurde der Ort verschont. Aus Dankbarkeit versprachen die Kieferer damals, im Jahr 1611, jährlich eine Messe zu Ehren des Heiligen Sebastian abzuhalten. Auch heuer hielt die Gemeinde wieder Wort und so feierten zahlreiche Gläubige, darunter viele ortsansässigen Vereine, am 20. Januar die Messe mit Pater Slawik. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst traditionell vom Kirchenchor, unter Christoph Danner, der eine feierliche Messen von Gounod zur Aufführung brachte, begleitet von Josef Hacklinger an der Orgel.

Anschließen zogen alle gemeinsam in einer Prozession zur schön geschmückten Sankt Sebastiani Kapelle, an der Pater Slawik noch seinen Segen gab. Es war ein gelungener Festtag.


Spenden für einen guten Zweck

Dank der spendenfreudigen Zuhörer beim Weihnachtssingen am Stephanitag, konnte auch dieses Jahr wieder ein beachtlicher Betrag für karitative Zwecke gespendet werden. Chorleiter Christoph Danner und Vorstand Petra Schlosser vom Kieferer Kirchenchor freuten sich, dem Christlichen Sozialwerk und dem Jugendhilfverein einen Scheck von jeweils € 370,- überreichen zu können.